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Buchempfehlungen
» "Hexe" als Begriff
Der Begriff "Hexe" stammt aus dem Altgermanischen. Er gilt den Frauen, die in der Zeit von 1400 bis ins 18. Jahrhundert hinein verfolgt wurden. Althochdeutsche Glossen aus dem 9. und 10. Jahrhundert berichten von Hagazussa - ein weiblicher Dämon, ein Zaungeist. Hinter dieser Glosse steckt der Glaube, dass Hexen mit Hilfe eines Besens durch die Lüfte reiten. Die Hexe entwickelte sich aus Hagazussa im 15. Jahrhundert. Der Begriff "Hexe" kam dann zunächst in der deutschen Schweiz auf. Er ging im Anschluss daran auf alle Frauen über, die mit ihren Zauberkräften anderen Schaden zufügten.
» "1x1" der Hexen
Jede Hexe sollte zunächst das 1x1 der Hexen beherrschen!
Du mußt verstehn, aus Eins mach Zehn die Zwei laß gehn, die Drei mach gleich so bist du reich. Verlier die Vier. Aus Fünf und Sechs so sagt die Hex, mach Sieben und Acht so ist's vollbracht. Die Neun ist Eins, die Zehn ist keins, das ist das Hexen-Einmaleins!
» Sammeln, Trocknen und Verwertung von Kräutern
- Sammeln
Jede Hexe nimmt immer nur so viele Kräuter, wie sie sie auch verwerten kann ( wirklich benötigt ). Die Kräuter werden nicht alle an einer Stelle gesammelt. Schließlich möchte die Hexe auch im Folgejahr wiederkommen und Kräuter vorfinden.
- Trocknen
Zum Trocknen werden die frischen, duftenden Kräuter in kleinen Bündeln aufgehängt. Der Ort des Trocknens sollte schattig, trocken und mit einer guten Luftzirkulation ausgestattet sein. Die Bündel sollten nicht zu lange hängen, damit sie nicht am Aroma verlieren.
Um Schimmel und Verfäulnis vermeiden zu können, empfiehlt es sich die Kräuter nach dem "Lufttrocknen" nochmals im Backofen bei 50° Umluft für 10 bis 15 Minuten nachzutrocknen. Die Backoffentür sollte dabei geöffnet bleiben. Das Kraut ist trocken, wenn es beim Abnehmen der Blüten und Blätter so richtig knistert und raschelt. Hier beginnt auch schon der nächste Schritt des Trockenvorgangs.
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